Ein Haufen Fragen am Beginn meiner Bastelkarriere

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Re: Ein Haufen Fragen am Beginn meiner Bastelkarriere

Beitragvon Henry » So 12. Mai 2019, 14:19

Erinnert mich an "Gitarrenpolitur", wenn das draufsteht, kostet´s das doppelte bis fünffache der identischen Möbelpolitur :mrgreen:
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Re: Ein Haufen Fragen am Beginn meiner Bastelkarriere

Beitragvon Musa350 » So 12. Mai 2019, 16:13

Bei "Vodoo" bekäme ich Angst :lol:, aber wie schon geschrieben, beim Thema Öl hat jeder "sein" Zaubermittel. Pick dir einen Vorschlag raus und probiere. Wichtiger als die Marke scheint mir eh die sparsame Anwendung zu sein. ;)
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Re: Ein Haufen Fragen am Beginn meiner Bastelkarriere

Beitragvon Steilkurve » Fr 17. Mai 2019, 07:45

Ich habe mich bei einem Besuch im Baumarkt für SONAX Polierpaste entschieden. Über die Ergebnisse werde ich berichten.
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Re: Ein Haufen Fragen am Beginn meiner Bastelkarriere

Beitragvon Steilkurve » Mi 12. Jun 2019, 22:05

Also die SONAX Polierpaste (zugegebener Maßen für Chrom und Alu) hat keine nennenswerten Verbesserungen gebracht.

Ich habe jetzt noch eine weitere Frage:
Habt ihr Erfahrung damit, Repro-Anbauteile (Spiegel, Scheinwerfer, usw.) mit der Karosserie zu "verschweißen", also wie beim Original die Anbauteile mittels Erhitzung der Nöppel auf der Innenseite zu fixieren?

Ich würde dafür den Lötkolben nehmen, aber ich stelle mir vor, dass man da leicht auch die Karosserie beschädigt. Oder klebt ihr die Anbauteile auch einfach an?
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Re: Ein Haufen Fragen am Beginn meiner Bastelkarriere

Beitragvon Musa350 » Mi 12. Jun 2019, 22:32

Komisch, die Politur nutze ich auch und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht, auch auf Scheiben. Zugegeben, es braucht viel Geduld.

Den Lötkolben nutze ich für Beschlagteile auch. Allerdings mit einer schmalen, vorne flachen Spitze. Die Schweißpunkte werden aber gerne schwarz.

Es gibt auch einige Spezialisten die damit Risse in Karos von innen schließen. Dazu gehöre ich allerdings nicht.
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Re: Ein Haufen Fragen am Beginn meiner Bastelkarriere

Beitragvon Steilkurve » Mi 12. Jun 2019, 22:39

Also Geduld gehört sicher nicht zu meinen Stärken. Vielleicht habe ich beim Polieren zu schnell Ergebnisse erwartet. Wie wendest Du denn die Polierpaste an? Ich habe sie mit einem weichen Lappen verrieben.
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Re: Ein Haufen Fragen am Beginn meiner Bastelkarriere

Beitragvon Rennpinguin » Do 13. Jun 2019, 08:43

Zum verschweissen der Anbauteile verwende ich ein Teelicht und einen Metallstift (Dorn) oder Schraubendreher, den ich über das Teelicht erhitze (natürlich nur die Spitze). Damit ist die Wärmeenergiezufuhr begrenzt. Schwärzlich wird es aber auch....

LG Tim
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Re: Ein Haufen Fragen am Beginn meiner Bastelkarriere

Beitragvon Porsche RSR » Do 13. Jun 2019, 16:26

Lange Risse in Motorhauben verschweiße ich von innen mit dem Lötkolben.
Es versteht sich von selbst, das ich das nur bei Fahrautos mache.
Vorher die Lötkolbenspitze gründlich säubern, das kein Zinn mehr dran ist.
Danach mit dem Dremel die Karosserie anrauhen und mit Stabilit verstärken, hält bombig und das auch bei Abflügen.
Reproteile verschweiße ich auch mit dem sauberen Lötkolben.
Gruß Günni
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Re: Ein Haufen Fragen am Beginn meiner Bastelkarriere

Beitragvon Musa350 » Do 13. Jun 2019, 17:16

Steilkurve hat geschrieben:Also Geduld gehört sicher nicht zu meinen Stärken. Vielleicht habe ich beim Polieren zu schnell Ergebnisse erwartet. Wie wendest Du denn die Polierpaste an? Ich habe sie mit einem weichen Lappen verrieben.


Genau so. Tiefe Kratzer zuvor leicht mit feinem Schleifpapier anschleifen. Danach heißt es Polierpaste auftragen, polieren, frische Paste drauf, polieren...usw...usw... Es dauert schon mal einen kompletten Film lang Arbeit. Schnell geht da nix. ;)

Verschmutze Karos bekommen von mir eine zarte Behandlung mit einem trockenen, weichen Baumwolltuch. Nur bei starken Verunreinigungen oder Kratzern greife ich zur Paste.
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