Mein nächstes Abenteuer: Structo Tyrell F1 Startnummer 3

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Musa350
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Re: Mein nächstes Abenteuer: Structo Tyrell F1 Startnummer 3

Beitrag von Musa350 »

Teil 10b: Die Tuning Pendelachse war die Lösung

Denn die fiel mir zufällig in die Hände. Dort sind, im Gegensatz zur in Teil 10a genannten Standard Achse, Metallzahnräder verarbeitet und das Zwischenrad dreht auf Metall. Also wurde die Motoröffnung erneut aufgefeilt und statt der kleinen Kugellager an der ersten Umbau-Hinterachse kamen dieses Mal welche mit einem Außendurchmesser von 11mm und innen 5mm zum Einsatz. Da die Achse nur 4,2mm Durchmesser besitzt, baute ich mir aus den bei der Vorderachse genannten Möbel-Verbindungsschrauben Buchsen damit sie spielfrei in die Kugellager passt.

Selbige Schrauben kamen auch für die Befestigung der Räder zum Einsatz denn diese wollte ich nun tauschbar wie vorne montieren. Aus diesem Grund sind die Plastikteile der Hinterachse auch nicht mehr komplett verklebt, sondern nur noch die inneren Mitnehmer. Die eigenartige Reibkupplung flog raus und es sind wieder beide Hinterreifen ohne Differential angetrieben.

Was mich nun zu...
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Musa350
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Re: Mein nächstes Abenteuer: Structo Tyrell F1 Startnummer 3

Beitrag von Musa350 »

...Teil 11: Probefahrt Nr.2

führte. Mit dem so gewählten Getriebe erreicht mein Tyrell theoretisch moderate 32 km/h, und besonders schön, auch praktisch um die 30 km/h. Was im übrigen vollkommen ausreicht für so ein altes Exemplar und gegenüber der Seriengeschwindigkeit von nicht mal 2,4 km/h einen riesigen Schritt bedeutet.

Die nun wieder neuen, alten Reifen brauchen vermutlich wieder einige Zeit und dann sollten auch Kurven wieder funktionieren. ;) Das hatten wir ja bereits. :cafe: Jedenfalls hat er an Fahrbarkeit gewonnen und der Blutdruck ist deutlich niedriger. Auch der Motor bleibt jetzt geruchlos und ganz toll, er bremst. :D

Heute folgt noch der Zusammenbau, damit die Fuhre wieder aussieht wie ein Tyrell. Außerdem wird aufgerüstet auf 2,4 GHz Technik denn die 40 MHz waren doch recht störanfällig. Diese Momente wenn in voller Fahrt der Sender versagt, was sich leider immer ohne ersichtlichen Grund wiederholte, möchte ich auf keinen Fall nochmal erleben.
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Musa350
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Re: Mein nächstes Abenteuer: Structo Tyrell F1 Startnummer 3

Beitrag von Musa350 »

Kommen wir zu...

TEIL 12: Aus dem Chassis wird wieder ein Tyrell

...für den eigentlich nicht viel Zeit eingeplant war. :hust: Leider steckt der Teufel oft im Detail, und so war es auch hier. Der Mabuchi 540 steckt nun etwa in der Position des von Carrera vorgesehenen, noch dazu deutlich schmaleren, Tuningmotors 90779. Allerdings durch das große Ritzel sogar noch etwas höher, und genau das ist das Problem. Gestern, nachdem ich meine Beiträge hier beendet hatte, habe ich die Motorverkleidung hinten aufgeschoben. Mit dem Resultat das der Motor nun ansteht und die Pendelei nicht mehr zulässt.

Zunächst ratlos, habe ich alles beiseite gestellt, denn schon oft war "Eine Nacht drüber schlafen" die Lösung. Heute Morgen fielen mir dann beim Durchstöbern meines RC Ersatzteilkoffers die Tamiya Radmuttern in die Hände. Das war die Lösung. Diese kamen einfach zwischen die Motorabdeckung und deren Befestigungslöcher. Damit kommt alles etwas weiter hoch und die Achse kann wieder pendeln.

Weniger schön, aber technisch nicht anders machbar, ist der entstandene Spalt der Einblick auf die Befestigung der Auspuffkrümmer gewährt. An diesen Stellen und an den beiden hinteren Muttern habe ich mattmattschwarzem Lack zum Kaschieren verwendet. Der Gesamterscheinung des Tyrell hat es jedenfalls nicht geschadet, aber seht selbst.

Nun bin ich gespannt was der Tyrell noch für Überraschungen auf Lager hat. :lol:
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Musa350
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Re: Mein nächstes Abenteuer: Structo Tyrell F1 Startnummer 3

Beitrag von Musa350 »

TEIL 13:

Nun ja, mit der neuesten Achsvariante läuft er zwar mit 32 km/h ganz nett, aber nett ist ja bekanntlich der kleine Bruder von s...... :oops:

Es kann ja nicht sein das ein F1 Fahrzeug das langsamste in meiner RC Sammlung ist. Also nochmal über alles nachdenken. Am vergangenen Sonntag lief dann erneut die Auktion mit dem Carrera Tuningmotor 91021 aus. So trat dieser in meine Gedankengänge zurück und ich studierte den Zettel mit den technischen Daten. Anfang der Woche stoppte ich die wiedereingestellte Auktion, denn die Daten waren gar nicht so schlecht.

Zwar ist er ausgelegt für den Betrieb mit 9,6V, aber die rechnerischen Daten bei 7,2 V klangen gar nicht schlecht. Noch dazu stammt er eher aus der Baugröße 600 als aus der 500er Reihe. Das Drehmoment war mit 9,8 Ncm angegeben. Beim Mabuchi 540 ST stehen 350 g/cm auf der Packung. Da ich die Daten so nicht vergleichen konnte, suchte ich im Internet nach einer Umrechnungsformel. Glücklicherweise fand ich schnell eine Seite in der ich nur die Daten entsprechend eingeben musste.

Mabuchi 540 ST Drehmoment 350g/cm oder 3,43 Ncm
Structo 91021 Drehmoment 999g/cm oder 9,8 Ncm !!!! :o bei 9,6 V zwar, aber der Unterschied ist doch deutlich.

Also die 3,125:1 übersetzte Achse wieder reaktiviert und gleichzeitig alles so umbauen das auch hier künftig die Räder gewechselt werden können. Zum Einsatz kommen einmal mehr die Möbel Verbinder wie schon gewohnt. Der Structo Motor ist jedoch etwas länger als der 540. Was zu Beginn noch problematisch aussah, änderte sich doch noch zum Guten. Denn den Motor habe ich jetzt so tief wie irgendwie möglich in den Halter gesetzt, und nachdem hinten der Plastikdeckel des Motors etwas eingeschliffen war, passte er hinein.

Durch den tiefen, mit der Pendelachshalterung bündigen Einbau und dem hinten anstehenden Motor, dient der Motor nun zusätzlich als Verstärkung/Verstrebung des ganzen Konstrukts. Während der 540 den Kunststoff beim Beschleunigen/Bremsen immer wieder leicht verbog, bewegt sich jetzt nix mehr. Auch das Hitzeproblem hat sich durch das hohe Drehmoment und die dadurch geringere Motorlast deutlich verbessert und selbst das Bremsen funktioniert. Wie erwartet sorgt nämlich so eine alte Büchse mit hohem Drehmoment auch für entsprechende Verzögerung. Das Hitzeproblem könnte aber auch durch die Öffnung im Boden der Halterung zusätzlich entwichen sein.

Mit der jetzt erreichbaren Höchstgeschwindigkeit von knapp über 44 km/h gewinnt er zwar keine Weltmeisterschaften aber er reiht sich ziemlich mittig zwischen meine beiden TL-01 er ein. Geschwindigkeiten zwischen 40-50 km/h sind schließlich auch dem Alter des Fahrers angepasst :lol: und reichen zum Spaß haben durchaus.

Seit gestern sind auch zwei weitere alte Tamiya Autos mit M-Chassis der ersten Stunde zu mir unterwegs. 1x ein Renault Alpine mit dem heckgetriebenen M-02 Chassis und ein Mini Cooper mit dem frontgetriebenen M-01 Chassis. Auf Letzteren freue ich mich besonders, da ich noch nie ein Auto mit Frontantrieb hatte. Aber das gehört ja hier nicht hin... ;) ...jedenfalls dauert es wohl noch eine Weile bis die Carrerabahn wieder runtergeklappt wird und es mit den 124ern weitergeht. Na ja, der nächste Herbst/Winter kommt bestimmt.
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Re: Mein nächstes Abenteuer: Structo Tyrell F1 Startnummer 3

Beitrag von Musa350 »

Und noch ein Bild im eingebauten Zustand. Übrigens passt jetzt als schönem Nebeneffekt auch wieder die Motorabdeckung perfekt. ;)

Im Moment überlege ich ernsthaft den originalen Tyrell mit der Startnummer 2 wieder abzugeben. Der Umbau hat ja geklappt. Mal sehen, falls ja, taucht er demnächst im Marktplatz auf.
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Re: Mein nächstes Abenteuer: Structo Tyrell F1 Startnummer 3

Beitrag von Carrera124 »

Saubere Arbeit :respekt:
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Re: Mein nächstes Abenteuer: Structo Tyrell F1 Startnummer 3

Beitrag von Musa350 »

Vielen Dank, Chris. :D

Der Tyrell macht so jetzt endlich wirklich richtig Spaß. Toller Kompromiss zwischen Beschleunigung - Höchstgeschwindigkeit - Bremsverhalten. Man unterschätzt im Brushless Zeitalter gerne diese alten Büchsen. ;) Wobei ich auch bei meinen Tamiyas wieder zu Bürstenmotoren zurückgegangen bin. So ein Graupner Speed 500 BB Race VS hat schon was.

Empfehlen kann ich jedem Structo Besitzer auch die Anschaffung eines Kataloges mit seinem Modell. Seit kurzem besitze ich einen 1977er Modelltechnik Katalog, und der technische Stand von Carrera war damals echt faszinierend und brauchte sich nicht hinter den Mitbewerbern zu verstecken, ganz im Gegenteil.

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Re: Mein nächstes Abenteuer: Structo Tyrell F1 Startnummer 3

Beitrag von Musa350 »

Der heutige Bericht passt eigentlich nur bedingt in dieses Forum und auch der darin enthaltene Vergleich hinkt selbstverständlich gewaltig und ist eher aus der Rubrik "Äpfel mit Birnen...usw". Allerdings möchte ich ihn den wenigen Structo Begeisterten hier im Forum nicht vorenthalten.

Während ich in den letzten Wochen und Monaten meinen beiden Tamiya TL-01 Offroad RC Modellen ein paar Onroad Spielgefährten mit dem ersten M-Chassis M-01 und M-02 zur Seite stellte, stolperte ich so nebenbei über Tamiya`s erstes Formelchassis mit einem Kugel- statt Kegelrad Differential. Ein paar Tage später stand dann ein völlig verstaubter Ferrari F189 (eigentlich ein F640) mit dem F-101 Chassis vor mir auf dem Werkstatt Tisch...
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Zuletzt geändert von Musa350 am Sa 26. Okt 2019, 12:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Mein nächstes Abenteuer: Structo Tyrell F1 Startnummer 3

Beitrag von Musa350 »

...und zunächst wartete er auf seine Wiedergeburt, denn die wie ich finde genialen M-01/02 Autos hatten Vorrang, letzteres nur am Rande, gehört ja hier gar nicht her. :oops:

Irgendwann war es dann so weit. Er wurde komplett zerlegt, mit WD-40 gereinigt, der Stoßdämpfer bekam frisches Öl und alles konnte wieder zusammengebaut werden. Lediglich ein Servo, ein Regler und der Servo Safer mussten ergänzt werden. Der Rest war glücklicherweise komplett und in gutem Zustand.

Nun zum Vergleich Structo Tyrell - Tamiya Ferrari, zu dem ich auch die bisherigen Erlebnisse mit zwei verschiedenen Ausbaustufen im Tyrell heranziehe. Zuerst jedoch ein paar Zahlen und Fakten, Geschwindigkeiten wurden mit einem alten Navi ermittelt:

- Motor und Übersetzung im Tyrell Stufe 1: Mabuchi 540 Sports tuned, 18.300 U/min, Übersetzung 3,125:1
- Theoretische Höchstgeschwindigkeit ca 80km/h, theoretisch deshalb da der Motor über seine Leistungsgrenze hinweg belastet war und tatsächlich nur etwa 60 km/h erreichte.
- Motor und Übersetzung im Tyrell Stufe 3: Structo Motor 91021, Baugröße ähnlich der Mabuchi 600er Serie, ca 10125 U/min bei 7,2V, Übersetzung 3,125:1
- Höchstgeschwindigkeit etwa 45 km/h
- Gewicht fahrfertig mit Akku 1440g
- Federung ist außer der hinteren ungedämpften Pendelachse nicht vorhanden

- Motor und Übersetzung im Tamiya Ferrari: Graupner Speed 500 Race, 21.200 U/min, Übersetzung 3,706:1
- Höchstgeschwindigkeit um 60 km/h, maximal waren es 63 km/h
- Gewicht fahrfertig mit Akku 821g
- Federung insgesamt deutlich aufwendiger. Vorne in Form von kleinen Spiralfedern mit einem Federweg von etwa 4mm an den Lenkhebeln. Die Hinterachse ist inklusive des Motor- Getriebeträgers an einem ebenfalls pendelnden Chassis Anbauteil gelagert. Zusätzlich zum Pendeln kann dieser Gesamtträger auch noch nach vorne kippen. Dieses Kippen wird von einem Öldruck Stoßdämpfer aufgenommen und verarbeitet.

Was mich zunächst verwunderte war, dass ich den Tyrell tatsächlich auf 60 km/h gebracht hatte. :o Der Gewichtsunterschied war klar und er ist auf Bild 3 sogar optisch zu erkennen, der Tyrell ist alles aber nicht 1:10. Was jetzt noch kommt ist rein subjektiv und beruht auf meinen Er-"fahr"-ungen, im wahrsten Sinne des Wortes. :lol:

Mit dem Ende meiner Erfahrungen möchte ich beginnen: Der Tyrell ist im Vergleich zum Ferrari keine Fahrmaschine. Dies war mir aber zu jeder Zeit bewusst, auch zu Beginn des Umbaus. Optisch jedoch bleibt er eine Granate, egal ob er mit 45 oder mit 60 km/h an einem vorbeizieht, und er liegt dabei überraschend gut auf der Straße, wohl auch ein Nebeneffekt seines hohen Gewichtes.

Aufgrund der verbauten Federung am Ferrari macht dieser selbstverständlich alles ein paar Stufen besser. So bleiben kleine Steinchen ohne Einfluss auf das Chassis, wobei der Tyrell mit seinen großen Gummireifen auch sehr viel wegsteckt. Gröbere Stöße gehen nur leider ungefiltert durch und verursachen eine gewisse Unruhe. Einen sauberen Untergrund brauchen jedoch beide, beim Ferrari nur nicht ganz so sauber. Eine aufgerissene Querfuge versetzt den Tyrell deutlich heftiger an der Hinterachse, je nach Höhe der Stoßkante allerdings auch irgendwann den Ferrari. Beschleunigung und Bremsen, ich glaube da sagt der Gewichtunterschied schon alles. Mein Tyrell brauchte in Ausbaustufe 1 eine seeeeeehr laaaaaaange Gerade. Ausbaustufe 2 kann dies erstaunlicher Weise fast so gut wie der Ferrari. :D Nur die Endgeschwindigkeit passt dann nicht mehr zusammen.

Kurven und Reifen: Na ja, endgültig das Todesurteil für den Tyrell im Vergleich zum Ferrari. Nach 2-3 Akkuladungen kommt so etwas wie Grip am Tyrell zurück und er lässt sich kontrolliert um Kurven fahren. Aber da hat der Ferrari mit seinen Moosis eindeutig die Nase vorn. Dessen Reifen sind zwar inzwischen auch alt, Release Datum des F189 war der 23.05.1990, jedoch waren sie mit einer 2 maligen Behandlung mit Body Lotion und abschließender Sonnenmilch Schicht sehr gut wieder zu beleben. Das Ding klebt wieder regelrecht am Asphalt, mit sehr engem Grenzbereich. Diesen soll eine Einstellschraube, die das Verhältnis Unter- zu Übersteuern regulieren soll, regeln. Macht sie, rutscht der Ferrari jedoch irgendwo, so ist er mit Neigung zum Untersteuern leichter abfangbar, Übersteuern endet rigoros im Dreher. Wenn die Haftung der Reifen endet, war es das auch.

Aber die Optik des Tyrell eben...durch nix zu ersetzen... :)
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Re: Mein nächstes Abenteuer: Structo Tyrell F1 Startnummer 3

Beitrag von Musa350 »

Es ist soweit, ich brauche Platz für RC Autos die mehr Freude bringen und letztendlich auch besser laufen.

Aus diesem Grund habe ich heute den verbliebenen Tyrell mit der Nummer 3 zerlegt und ausgeschlachtet. Die Elektronik soll künftig einen Tamiya steuern und was vom Umbau des Tyrell noch brauchbar bzw zu schade zum entsorgen ist, taucht gleich bei Ebay auf.

Mein Structo Abenteuer endet somit hier und jetzt. Spaß hat es, zumindest einige Zeit, auf jeden Fall gemacht. :D

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